Wir für Wald und Wild

Berichte

Haardholztage 2012

SternwanderungZu dem Gelände, auf dem ehemals Natosoldaten Dienst taten und Raketen hätten abgeschossen werden können, was gottlob nie notwendig geworden ist, strömten ca. 3000 Besucher am 29. und 30. September 2012 zu den diesjährigen 4. Haardholztagen in die Haard bei Datteln. Der Wettergott meinte es zwar am Samstag nicht so gut mit den Veranstaltern, und der Schirmherr der Haardholztage, Landrat Cay Sübercrüb, musste wie die übrigen Ehrengäste wiederholt vor dem Regen unter den schützenden Pavillons der Aussteller Zuflucht suchen. Der Sonntag entschädigte aber Veranstalter und Besucher nach dem verregneten Samstag mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Noch nach dem offiziellen Schluss der Haardholztage drängten sich Besucher vor den Catering-Ständen und genossen die Abendsonne. Der Verein "Wir für Wald und Wild e.V." hatte mit viel Aufwand und Engagement diese Tage auf dem wunderschönen Gelände vorbereitet. Besondere Anziehungspunkte waren im Rahmenprogramm zum einen die Flugschauen mit vielen verschiedenen Greifvögeln, - von der kleinsten Eulenart bis zum fast größten Adler aus der Greifvogelstation Hellenthal in der Eifel. Auf dem schon hochgelegenen Aussichtspunkt des Geländes wurde ein Falkner mit einem Weißkopfseeadler durch einen Hubsteiger in zusätzliche 25 Meter Höhe gehoben und ließ dort seinen gefiederten Freund über das Ausstellungsgelände und die staunenden Besucher seine Runden drehen, gekonnt und humorvoll kommentiert vom Chef der Station, Herrn Fischer.
Das zweite Highlight war die von Wilhelm Dreckmann souverän vorgestellten Jagdhunderassen. 75 Hundeführer mit den verschiedensten Hunderassen waren seiner Einladung gefolgt, um ihre Hunde der imposanten Besucherkulisse zu zeigen. Ebenso begeistert zeigten sich die Besucher von den jagdlichen Aufgaben der Hunde, die auf diesem Gelände publikumswirksam vorgestellt werden konnten. Jagdhornbläser der Hegeringe Herten, Datteln und Haltern am See umrahmten die Ausstellung und die einzelnen Programmpunkte.

Bruno Oelmann

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